Kartellrechtsreform

Alle sind unzufrieden

Die Reform des zentralen Kartellrechtsgesetzes, des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), stockt.

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Die Neuerungen, die sich unterschiedliche Beteiligte von der Reform erhoffen, sind in der Kartellrechtsszene schon seit einiger Zeit Dauerthema. Von vielen Unternehmen als große Erleichterung begrüßt, sollte zum Beispiel die Methodik der deutschen Fusionskontrolle an die auf EU-Ebene verwendeten ökonomischen Standards angenähert werden. „Eine stärker effektorientierte Beurteilung von Zusammenschlussfolgen nimmt das Kartellamt schon seit einigen Jahren vor, etwa bei der Fusion Edeka/Tengelmann. Wenn mit der 8. GWB-Novelle der SIEC-Test eingeführt wird, wird sich das noch weiter verstärken“, sagt dazu Niels Frank von der wettbewerbsökonomischen Firma Lademann & Associates aus Hamburg.

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