Die österreichische Top-Sozietät hatte das Büro in der ukrainischen Landeshauptstadt vor knapp vier Jahren eröffnet. Die allgemeine Wirtschaftskrise und die politische Instabilität des Landes bereiten den ausländischen Kanzleien jedoch seit Monaten enorme Schwierigkeiten. Dass Zekely bei Schönherr ausscheiden würde, war dementsprechend bereits seit einiger Zeit absehbar (mehr…).
Die auf die GUS-Staaten fokussierte Kanzlei Magisters dagegen ist seit wenigen Monaten dabei, sich deutschsprachige Kompetenz anzueignen. Erst im vergangenen November hatte sie in ihrem Moskauer Büro den ehemaligen Beiten Burkhardt-Anwalt Clemens Schlotter gewonnen (mehr…). Magisters will vermehrt Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Aktivitäten in der ehemaligen Sowjetunion begleiten.
Zekely soll sich künftig hauptsächlich auf den ukrainischen und GUS-weiten Markt konzentrieren. Ihre Basis wird sie in Kiew haben und häufig in andere GUS-Jurisdiktionen reisen, um den German Desk weiter auszubauen, teilte die Kanzlei mit.
Magisters betreibt mit über 100 Berufsträgern Büros in Russland, der Ukraine, Weißrussland, Kasachstan und verfügt über ein kleines Repräsentationsbüro in London. (Jörn Poppelbaum)