Das OLG München hat am gestrigen Mittwoch dem Medienunternehmer Leo Kirch einen Anspruch auf Schadensersatz gegen die Deutsche Bank, nicht jedoch gegen deren ehemaligen Vorstandschef Dr. Rolf Breuer bestätigt. Anders als in der Vorinstanz ließen sich Deutsche Bank und Breuer außer von Hengeler Mueller auch von der spezialisierten München-Düsseldorfer Sozietät Sernetz Schäfer vertreten. Bei Hengeler war wie bisher der Frankfurter Partner Dr. Peter Heckel im Einsatz, Sernetz Schäfer vertrat durch den Münchner Namenspartner Dr. Herbert Sernetz. Kirch bot wie gehabt die Namenspartner Prof. Dr. Wolfgang Bub und Dr. Peter Gauweiler sowie Franz Enderle von der Münchner Kanzlei Bub, Gauweiler & Partner auf.
Die unter anderem im Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei Sernetz Schäfer hat die Deutsche Bank bereits früher mehrfach vertreten und unterhält gute Kontakte zum deutschen Branchenprimus. Deutsche Bank-Chefsyndikus Dr. Hans-Dirk Krekeler sagte gegenüber JUVE, ein wichtiger Aspekt bei der Mandatierung von Sernetz sei die örtliche Nähe der Kanzlei zum Gericht gewesen. Hengeler sei aber nach wie vor in der Sache aktiv.
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