Meyer-Löwy gehörte bei Linklaters trotz seines Status als Juniorpartner zu den erfahreneren Restrukturierungsspezialisten und beriet vor allem Hauptgläubiger in Abwicklungen und Insolvenzen. Er gehörte unter anderem zu den Teams der Kanzlei, die Gläubigerbanken in den Restrukturierungen von Callahan NRW und Primacom betreuten und den umfangreichen Umbau von Intermarché begleiteten.
„Bei Kirkland werde ich vielfältig Gelegenheit haben, Gläubigern zu Resultaten zu verhelfen, wie man sie bei Restrukturierungen in den USA und Großbritannien kennt, die aber im deutschen Insolvenzrecht noch nicht so gängig sind“, sagte Meyer-Löwy zu seinem Wechsel.
Die Restrukturierungspraxis von Kirkland umfasst weltweit 100 Anwälte. Die europäische Praxisgruppe ist in den letzten zwölf Monaten durch Quereinsteiger stark gewachsen. Die Kanzlei betreut derzeit einige hochkarätige internationale Restrukturierungs- und Insolvenzmandate. So berät die Kanzlei den Londoner Insolvenzverwalter der Automobilzulieferergruppe Collins & Aikman, die 24 Gesellschaften in 10 europäischen Jurisdiktionen umfasst.
Weitere europäische Großmandate sind die Restrukturierung des deutschen Chemieunternehmens Treofan, des von den Finanzinvestoren Cinven und Investcorp kontrollierten britischen Spezialchemieherstellers Avecia und des portugisischen Kabelherstellers Cabovisao. In den USA vertrat Kirkland die Fluggesellschaft United Airlines in ihrem Anfang Februar beendeten Gläubigerschutzverfahren.
„Die Verpflichtung von zwei deutschen Restrukturierungspartnern ist ein Kernstück des strategischen Ausbaus unseren weltweiten Praxisgruppe“, sagte deren Leiter James Sprayregen, Partner im Chicagoer Büro.