Kübler-Partner Junker verlässt Sozietät

Dr. Christoph Junker hat mit weiteren Anwälten die Sozietät Kübler verlassen und seine eigene Insolvenzrechtsboutique Dr. Junker & Kollegen gegründet.Junker gehörte zu den profiliertesten Kübler-Anwälten und arbeitete seit 1984 in der Sozietät, davon in den letzten 13 Jahren als Partner. 2002 wurde Junker in einem bundesweit beachteten Mandat zum vorläufigen Insolvenzverwalter des Zwickauer Automobilzulieferers Sachsenring AG, dem ehemaligen Trabant-Produzenten, bestellt.

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Die Umstände der Trennung Junkers von Kübler wurden allseits als harmonisch bezeichnet. Dr. Bruno Kübler kommentierte, man sei „freundschaftlich auseinander gegangen“. Dr. Franz-Ludwig Danko, leitender Partner und Arbeitsrechtler im Dresdner Kübler-Büro, fand es „bedauerlich, dass Junker die Sozietät verlässt“. Im Zuge der Neuausrichtung von Kübler habe sich aber die Frage gestellt, in welcher Form die Kanzlei zukünftig intern geführt werde. „Er wollte jetzt einen eigenen Weg gehen und sich nicht in ein Gremium einbinden lassen“, ergänzte Kübler. Junker selbst wollte sich zu den Motiven seiner Entscheidung nicht äußern.

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