Hardraht war bei Kübler zuständig für den Aufbau des Bereichs Öffentliches Recht. Hier sollte er sich insbesondere Privatisierungs- und Sanierungsmandaten annehmen. Von Kanzleikennern war allerdings zu hören, dass Hardraht dabei zunehmend auf die feste Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften gesetzt habe. Dies soll jedoch für die Mehrheit der Kübler-Partner auf Dauer nicht hinnehmbar gewesen sein. Namenspartner Dr. Bruno Kübler gilt seit langem als Befürworter einer strikten Unabhängigkeit von Insolvenzverwaltern.
Trotz des Verlusts von Hardraht wird sich an der Aufteilung der Verantwortlichkeiten in der Kanzleiführung nichts ändern. Dies erklärte Bruno Kübler gegenüber JUVE. Zwar sei die Ebene der geschäftsführenden Partner erst vor zwei Jahren eingeführt worden, doch sei man nicht auf vier Mitglieder fixiert.
Zukünftig gehören dem Kreis damit neben dem Namenspartner nur noch der Dresdner Standortleiter Dr. Franz-Ludwig Danko und die Heilbronner Insolvenzverwalterin Bettina Breitenbücher an. (Jörn Poppelbaum)