Kübler und Hardraht

Trennung in Dresden nach zwei Jahren

Der ehemalige sächsische Innenminister Klaus Hardraht hat die Insolvenzrechts-Kanzlei Kübler nach zwei Jahren wieder verlassen. Hardraht war im August 2002 nach dem Ende seiner politischen Laufbahn zu Kübler gestoßen und wurde Teil des neu geschaffenen, vierköpfigen Führungsgremiums der Sozietät. Von Kübler hieß es, man trenne sich "in freundschaftlichem Einvernehmen", weil sich Hardraht "anderen Aufgaben widmen" wolle.

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Hardraht war bei Kübler zuständig für den Aufbau des Bereichs Öffentliches Recht. Hier sollte er sich insbesondere Privatisierungs- und Sanierungsmandaten annehmen. Von Kanzleikennern war allerdings zu hören, dass Hardraht dabei zunehmend auf die feste Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften gesetzt habe. Dies soll jedoch für die Mehrheit der Kübler-Partner auf Dauer nicht hinnehmbar gewesen sein. Namenspartner Dr. Bruno Kübler gilt seit langem als Befürworter einer strikten Unabhängigkeit von Insolvenzverwaltern.

Trotz des Verlusts von Hardraht wird sich an der Aufteilung der Verantwortlichkeiten in der Kanzleiführung nichts ändern. Dies erklärte Bruno Kübler gegenüber JUVE. Zwar sei die Ebene der geschäftsführenden Partner erst vor zwei Jahren eingeführt worden, doch sei man nicht auf vier Mitglieder fixiert.

Zukünftig gehören dem Kreis damit neben dem Namenspartner nur noch der Dresdner Standortleiter Dr. Franz-Ludwig Danko und die Heilbronner Insolvenzverwalterin Bettina Breitenbücher an. (Jörn Poppelbaum)

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