Die ehemalige Vorsitzende des Führungsgremiums von Baker & McKenzie, die Französin Christine Lagarde (49), ist als Ministerin für Außenhandel in die französische Regierung gewechselt. Die Arbeits- und Kartellrechtlerin hatte ihre Anwaltslaufbahn 1981 bei Baker & McKenzie in Paris begonnen. Zur Partnerin wurde Lagarde 1987 ernannt, vier Jahre später wurde sie Managing Partnerin des Pariser Büros. 1999 übernahm sie den Chairman-Posten der weltweiten Sozietät. Nachdem sie im Oktober 2004 von dem Chicagoer Finanz- und Bankrechtler John Conroy abgelöst worden war (JUVE 12/04), wurde sie Vorsitzende des Global Policy Committee, das vor allem Empfehlungen bezüglich der Kanzleipolitik ausspricht.
Lagarde ist im Aufsichtsrat der ING Gruppe und Mitglied im Advisory Board verschiedener Organisationen. Mit dem Wechsel in die Politik legt Lagarde ihre Ämter nieder und scheidet als Partnerin aus der Sozietät aus.
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