Wadia war als ehemaliger weltweiter Chef von Arthur Andersen vor drei Jahren zu Linklaters nach London gewechselt. Dort hatte er die Großfusion der Magic Circle-Kanzlei mit den Alliance-Partnern Oppenhoff & Rädler in Deutschland, Lagerlöf & Leman in Schweden und De Bandt in Belgien/Luxemburg organisatorisch begleitet. Er war dabei unmittelbar Managing Partner Tony Angel zugeordnet. Parallel leitete Wadia auch die kanzleiweite Einführung des IT-Systems von SAP, das seit 2003 im Volleinsatz ist und Linklaters rund 45 Millionen Euro gekostet haben soll.
Wadia war 2001 nach Darstellung von Linklaters der erste nicht-anwaltliche COO in einer Anwaltskanzlei. Seine Kompetenzen gingen über die eines klassischen Controllers weit hinaus, teilte die Kanzlei damals mit. ‚The Lawyer’ berichtet von Marktspekulationen, Wadia sei einem Plateaupartner vergleichbar vergütet worden.