Neue Konditionen

Stephenson Harwood zahlt 20 Prozent weniger Gehalt im Homeoffice

In vielen Kanzleien wird derzeit um Homeoffice-Regelungen gerungen. Sollen die Maßnahmen, die während der Corona-Lockdowns galten, nun dauerhaft umgesetzt werden? Die Londoner Kanzlei Stephenson Harwood bietet nun 100 Prozent Homeoffice für 20 Prozent weniger Gehalt. Und befeuert damit die Frage: Ist das ein fairer Deal?

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Stephenson Harwood bietet unterschiedliche Homeoffice-Regelungen. Foto: rh2010/stock.adobe.com

Stephenson Harwood bietet nach BBC-Berichten ihren Mitarbeitenden nun zwei unterschiedliche Arbeitsmodelle an. Die hybride Variante sieht vor, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zu zwei Tage die Woche von zu Hause aus arbeiten können. In dem anderen Modell kann ein Arbeitnehmer vollständig im Homeoffice bleiben, erhält dafür aber auch lediglich 80 Prozent des ursprünglichen Gehaltes. Stephenson Harwood erklärte gegenüber der BBC, dass das Unternehmen während der Pandemie einige Mitarbeiter von außerhalb Londons zu einem niedrigeren Gehalt eingestellt habe, um die geringeren Kosten des Pendelns in die Hauptstadt zu berücksichtigen. Sollten die außerhalb lebenden Anwälte und Mitarbeiter doch einmal im Büro arbeiten müssen, könnten sie dies über Reisekosten abrechnen. Die neuen Regelungen sollen für alle Mitarbeitenden gelten, ausgenommen sind Partner der Kanzlei.

Stephenson Harwood rechnet allerdings nicht damit, so der BBC-Bericht, dass viele Mitarbeiter das Angebot des Vollzeit-Homeoffice wahrnehmen werden.

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