MDP-Diskussion

Deloitte-Kanzleien vor der Trennung

Auch bei der WP-Gesellschaft Deloitte & Touche und den mit ihr verbundenen europäischen Rechtsanwaltskanzleien stehen die Zeichen nun auf Trennung. Dr. Dirk Pohl, Münchner Partner von Raupach & Wollert-Elmendorff - der in Deutschland mit Deloitte assoziierten Kanzlei - bestätigte JUVE gegenüber dahingehende Diskussionen.'The Lawyer' hatte zuvor berichtet, Deloitte habe sich nach eingehender Überprüfung ihres Kanzleinetzes zur Trennung entschlossen. Pohl schränkte dies allerdings insofern ein, dass es keine einseitigen Vorgaben von Deloitte oder gar einen Impuls zur Trennung gebe, sondern lediglich einen konstruktiven Dialog über die weitere Entwicklung und Zusammenarbeit. Zudem "nehmen wir als Anwaltskanzleien aktiv an den europäischen Diskussionen mit Blick auf die Zukunft teil."

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Voraussichtlich werden die Gespräche der Deloitte & Touche nahe stehenden Kanzleien in einem institutionalisierten, kerneuropäischen Kanzlei-Netzwerk münden. Dazu wollte sich Pohl jedoch nicht äußern. Sein Kollege Scipio van der Stoel von der niederländischen Deloitte-Kanzlei AKD Prinsen Van Wijmen machte allerdings in ‚The Lawyer‘ nähere Angaben. Das Schlüsselkriterium einer zukünftig angedachten Allianz müsse die völlige Unabhängigkeit von Deloitte sein. Pohl sagte, dass Ergebnisse in diesem Zusammenhang erst nach einer internationalen Strategiesitzung der Rechtsanwaltsgesellschaften im Frühjahr 2004 zu erwarten seien. Vorher wolle er sich an Spekulationen darüber nicht beteiligen.

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