Medialer Strippenzieher

Christoph Wagner von Hogan Lovells fordert eine Superbehörde für digitale Medien, die nebenbei Tür und Tor für die Fusion von Springer mit ProSiebenSat.1 öffnen würde.

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Medienrecht. Die getrennte Aufsicht durch Landesmedienanstalten und Bundesnetzagentur könnte bald Vergangenheit sein. Jedenfalls, wenn es nach den Plänen des anerkannten Hogan Lovells-Partners Dr. Christoph Wagner geht. Gemeinsam mit Dr. Hans Hege von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg fordert Wagner in einem vom Gesprächskreis des Deutschen Digital Instituts angestoßenen Thesenpapier die Errichtung einer neuen Superbehörde. Diese soll gleichermaßen für den Rundfunk, das Internet und die Mobilkommunikation verantwortlich sein und nicht mehr zwischen privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk trennen.

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