Medienrecht

Neues Schiedsgericht nimmt Arbeit auf

Deutsche Medienunternehmen müssen sich zukünftig nicht mehr zwangsläufig vor Gericht streiten: Auf Initiative der Sächsischen Staatskanzlei hat sich das Deutsche Medienschiedsgericht (DMS) in Leipzig gebildet. Mit Beginn des nächsten Jahres will es seine Arbeit aufnehmen. Erklärtes Ziel des Schiedsgerichts: Streitfälle sollen schneller und damit für alle Beteiligten wirtschaftlicher gelöst werden.

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Für streitige Fragen zum Urheberrecht, zu Verwertungsrechten und Lizenzen stehen zukünftig 21 Richter bereit. Unter ihnen sind breit aufgestellte Universitätsprofessoren, wie Prof. Dr. Thomas Hoeren, aber auch Juristen, die stark in der medienrechtlichen Mandatsarbeit involviert sind. Zu ihnen zählen etwa Prof. Dr. Oliver Castendyk, Partner bei Brehm & von Moers und Leiter der Sektion Entertainment der Allianz Deutscher Produzenten, Film & Fernsehen, außerdem Urheberrechtler Prof. Dr. Jan Nordemann, Partner bei Boehmert & Boehmert, sowie Prof. Dr. Wolfgang Spoerr, Partner und Regulierungsexperte bei Hengeler Mueller.

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