Mega-Fusion

Wilmer Cutler und Hale and Dorr katapultieren sich in die US-Top 10

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  • JUVE

Die US-Sozietäten Wilmer Cutler Pickering und Hale and Dorr schließen sich im Juni zusammen. Die neu entstehende Kanzlei wird mit rund 700 Millionen Dollar zu den zehn umsatzstärksten Praxen im US-Markt gehören. Die Fusion solle gleichberechtigt als Merger of Equals erfolgen, betonten die Kanzleien. Ein deutscher Insider bezeichnete dagegen Wilmer Cutler als den stärkeren Fusionsteil.In den USA weisen beide Kanzleien vergleichbare Strukturen und Kennzahlen auf. Wilmer Cutler mit ihrem Stammsitz Washington gilt ebenso wie die Bostoner Hale and Dorr als typische Ostküstenkanzlei. Ähnlich sind auch die Größe von jeweils etwa 450 Partnern sowie die Profitabilität beider Kanzleien: durchschnittlich 810.000 Dollar Gewinn pro Partner erzielte zuletzt Wilmer Cutler, 780.000 Dollar Hale and Dorr. Mit einem Umsatz von jeweils rund 300 Millionen Dollar lagen Wilmer Cutler und Hale zuletzt im Mittelfeld des 'American Lawyer'-Rankings der amerikanischen Top 100-Kanzleien.

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Bei allen Gemeinsamkeiten gelten die Kanzleien fachlich als unterschiedlich: Hale and Dorr ist als Technologiekanzlei bekannt, Wilmer Cutler vor allem für ihre politisch exzellent vernetzte Praxis im Bereich Kartellrecht und regulierte Märkte. Ablesbar ist diese Fokussierung unter anderem an den Standorten: Mit Washington ist der Regierungssitz zugleich Wilmer-Stammsitz, einzige deutsche Präsenz ist entsprechend Berlin. Hale ist in Europa außer in London in den zwei wichtigen Technologiezentren München und Oxford vertreten.

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