Schneider begann seine Laufbahn 2012 bei Latham & Watkins in Hamburg, von dort wechselte er 2017 zu DLA nach München in das Litigation-Team um Dr. Thomas Gädtke. Er steht vor allem für Streitigkeiten mit gesellschaftsrechtlichen Bezügen, etwa D&O- und Post-M&A-Prozesse. Zudem gehörte er zu dem Team, das den Insolvenzverwalter des Energieversorgers BEV gegen eine Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale-Bundesverbands vertritt.
Damit bringt Schneider Know-how auf einem Feld ein, das bei GLNS bisher nicht im Fokus steht: Massenverfahren. Das soll sich laut Litigation-Partner Dr. Philip Peitsmeyer ändern. „Aktuelle Entwicklungen wie die zunehmende Einbindung von Prozessfinanzierern sowie die wachsende Bedeutung des kollektiven Rechtsschutzes haben die Anforderungen enorm erhöht.“ Wirtschaftsrechtliche Auseinandersetzungen würden damit komplexer, und dem trage GLNS mit dem Ausbau der Praxis Rechnung.
Bisher besteht das Team aus Peitsmeyer, der Counsel Julia Klesse und zwei Associates. Weitere Partner wie Dr. Daniel Gubitz führen neben ihrem Beratungsgeschäft im Gesellschaftsrecht auch Prozesse. Schwerpunkte der Praxis sind bisher Post-M&A-Streitigkeiten, auch vor Schiedsgerichten, handelsrechtliche Auseinandersetzungen sowie Beraterhaftung. Peitsmeyer ist für mehrere Insolvenzverwalter im Einsatz, die Ansprüche gegen Steuerberater und Abschlussprüfer geltend machen.
Die Prozesspraxis bei DLA besteht aus 7 Partnern, 6 Counsels und etwa 25 Associates. In München ist der Partner mit der höchsten Leverage tätig: Zu Gädtkes Team gehören nach Schneiders Wechsel noch zwei Counsel und etwa zehn Associates.