Schnelles Wachstum

Mondu baut Rechtsabteilung mit erfahrener Klarna-Juristin auf

Das Berliner Start-up Mondu setzt auf juristisches Inhouse-Know-how. Das Fintech hat mit Miyu Lee (47) eine erfahrene Juristin als General Counsel gewonnen. Die bisherige Klarna-Beraterin soll nun zunächst ein insgesamt vierköpfiges Team aufbauen.

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Fünf Jahre lang arbeitete Lee bei Klarna als Legal Director in der Rechtsabteilung. Zu dem schwedischen Zahlungsanbieter war sie im Rahmen der Übernahme des Berliner Bezahldienstleisters BillPay gestoßen, wo sie als General Counsel tätig gewesen war.

Miyu Lee

Bei Klarna leitete Lee unter anderem ein internationales Product-Legal-Team und trieb als Head of Legal & Regulatory Operations die internationale Marktexpansion von Klarna voran. Darüber hinaus leitete sie das Klarna-Media-Legal-Team, das für innovative Medienlösungen und -partnerschaften des Bezahldienstes verantwortlich war und beriet zu sämtlichen regulatorischen Fragen. Ebenso war Lee an der Integration akquirierter Unternehmen und Plattformen beteiligt, der Gründung der deutschen Niederlassung von Klarna sowie am Rechtsstreit zwischen Sofort und der Deutschen Kreditwirtschaft.

Die Fintech-Spezialistin ist nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in den USA anwaltlich zugelassen.

Spezialisierte Abteilung

Bei Mondu soll Lee sukzessive eine Inhouse-Abteilung aufbauen, die ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Finanzregulierung, Zahlungsaufsichtsrecht, Compliance sowie Payment-Regulierung haben wird. Dafür will das Unternehmen in den kommenden Monaten drei weitere Stellen in der neuen Rechts- und Compliance-Abteilung besetzen.

Das Fintech plant gezielt deutsche Mittelständler für sein Angebot einer flexiblen Payment-Plattform für Business-to-Business-E-Commerce zu gewinnen.

Mondu wurde im Oktober 2021 von Philipp Povel, Malte Huffmann und Gil Danziger gegründet. Ziel der Gesellschaft ist es, die Online-Bezahlprozesse für kleine und mittelständische Unternehmen auf deren Websites und Webshops zu vereinfachen. Seit seinem Bestehen ist der Anbieter für sogenannte Buy Now, Pay Later-Lösungen auf 60 Mitarbeiter angewachsen.

Schon kurz nach Gründung wurde das Start-up mit einem Seed-Funding von 14 Millionen Dollar ausgestattet. Rechtlich begleitet wurde Mondu dabei seinerzeit von der auf die VC- und Tech-Branche spezialisierten Kanzlei Ypog.

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