Gestartet hatte Walden seine Karriere bei White & Case, wo er in Düsseldorf dreieinhalb Jahre als Associate im Corporate-Team des damaligen Partners Dr. Andreas Meyer-Landrut (heute DLA Piper) tätig war. Auch bei der HVB war Walden dreieinhalb Jahre und beriet schwerpunktmäßig im Aktien- und Konzernrecht, bei M&A-Transaktionen und gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten.
Er betreute beispielsweise die Veräußerung der Bank Austria sowie mehrerer osteuropäischer HVB-Töchter und begleitete auch sich daran anschließende Rechtsstreitigkeiten. Zudem war er für die HVB in einem Prozess um Gewerbesteuerrückzahlungen in Millionenhöhe an frühere Tochterunternehmen tätig. Daneben begleitete Walden auch konzerninterne Umstrukturierungen wie der Bündelung des Investmentbanking-Geschäfts der UniCredit-Gruppe unter dem Dach der HVB.
Die HVB hatte zum Oktober vergangenen Jahres die Bereiche Recht und Compliance zusammengelegt, wovon auch die Corporate-Abteilung betroffen war. Der Weggang Waldens hänge jedoch nicht mit dem Umbau zusammen, so Dr. Georg Mellinghoff, Leiter der Corporate-Abteilung der HVB. Ohnehin ging die interne Umstrukturierung personell mit nur geringfügigen Änderungen einher.
Bei Beiten wird Walden insbesondere Roland Startz unterstützen, der im Bereich Corporate Litigation zuletzt bei einigen Anfechtungsklagen gegen Hauptversammlungsbeschlüsse beraten hat. Die Praxis für Corporate Litigation ist bei Beiten Burkhardt bisher nicht stark ausgeprägt, mit der Neueinstellung reagiere man aber auf die deutlich zunehmende Zahl von gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen, so die Kanzlei.
Walden ist Teil einer Ausbauwelle auf Salary-Partner-Ebene bei Beiten: Erst im vergangenen Monat hatte die Kanzlei den Gewinn der beiden Immobilienrechtler Dr. Axel Schilder von Paul Hastings und Dr. Nicole Kadel von GSK Stockmann & Kollegen im Frankfurter Büro verkündet. Im Mai war die Arbeitsrechtlerin Dr. Barbara Reinhard aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Frankfurter Büro gewechselt.