München

Luther holt Energierechtspartner von Norton Rose Fulbright

Zum April wechselt der erfahrene Energierechtler Gerd Stuhlmacher von Norton Rose Fulbright als Partner zu Luther in München. Der 50-Jährige ist auf Fragen des internationalen Energiehandels spezialisiert. Norton Rose fokussiert sich nach dem Weggang weiter auf das Transaktionsgeschäft im Energiesektor.

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Stuhlmacher_Gerd
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Stuhlmacher war seit 2017 bei Norton Rose tätig. Seine Karriere hatte er 1999 bei E.on gestartet, für die er fast 18 Jahre arbeitete. Ab 2008 war er dort als Director of Legal & Compliance in Düsseldorf tätig und verantwortete alle rechtlichen Aspekte des weltweiten Energy-Trading-Geschäfts. Ein Jahr vor seinem Wechsel zu Norton Rose begleitete Stuhlmacher noch die Umstrukturierung von E.on und Uniper.

Seine Erfahrung im Energiehandelsgeschäft sowie bei Umstrukturierungen und M&A-Transaktionen im Energiesektor konnte Stuhlmacher bei Norton Rose auf Beraterseite für deutsche sowie vor allem auch für österreichische und schweizerische Mandanten einbringen. Spezialisiert ist er auf die Strukturierung von Rohstoffhandelsverträgen in den Bereichen Strom, Gas, Kohle oder LNG. Daneben hat er sich bei der Compliance-Beratung im Energiesektor einen Namen gemacht. Zunehmend werden hier Marktmanipulationen, Insider- und Meldepflichtverstöße geahndet – ein Bereich, in dem vor allem das Düsseldorfer Luther-Team seit einiger Zeit tätig ist.

Luther will mit dem Zugang sowohl die Compliance-Beratung rund um Preismanipulationen im Energiesektor sowie die Beratung zu Energiehandelsverträgen ausbauen. Gleichzeitig stärkt die Kanzlei auch ihre energierechtliche Beratung im Münchner Büro, wo die Energiesektorberatung der Kanzlei bislang längst nicht so stark aufgestellt war wie an anderen Standorten. Insgesamt agiert Luther mittlerweile mit fast 50 Berufsträgern im Energiesektor, davon sind 20 Partner.

Norton Rose lässt mit Stuhlmacher den nächsten regulatorisch versierten Anwalt ziehen. Im vergangenen Jahr hatte bereits of Counsel Dr. Christian Bauer das Münchner Büro der Kanzlei in Richtung Watson Farley & Williams verlassen. Anfang 2020 wechselten dann die Brüsseler Kartellrechtler Christian Filippitsch und Max Seuster zu Reed Smith. Beide waren regelmäßig in die Mandatsarbeit im Energiesektor einbezogen. Nach dem Wechsel von Stuhlmacher verbleiben in der Energierechtspraxis von Norton Rose noch vier Partner, zwei Counsel und sechs Associates. (Martin Ströder)

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