München

Neue IT-Partnerin für Osborne Clarke kommt von Baker & McKenzie

Im Juli verstärkt Osborne Clarke ihr Münchner Büro mit der IT-Partnerin Julia Kaufmann und einer Associate. Beide kommen von Baker & McKenzie. Damit hat Osborne Clarke die 2019 entstandene Lücke in München wieder gefüllt.

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Julia Kaufmann
Julia Kaufmann

Julia Kaufmann steigt als Equity-Partnerin bei Osborne Clarke ein. Sie war seit 2009 für Baker & McKenzie tätig, seit 2015 als Salary-Partnerin. Ihr Schwerpunkt liegt im IT- und Datenschutzrecht mit einem Fokus auf den Bereich Life Science und Health Care. Bei Baker hat Kaufmann hauptsächlich US-Mandanten beraten. Sie wird begleitet von Kerstin Grimhardt, die 2019 zu ihrem Team stieß, im Oktober folgt außerdem Dr. Florian Eisenmenger, der nach seinen Stationen bei KPMG Law und Deloitte Legal ebenfalls 2019 zu Baker kam. Der Wechsel füllt bei Osborne Clarke eine Lücke, die 2019 entstanden war, als der langjährige IT- und Datenschutz-Partner Dr. Ulrich Baumgartner der Kanzlei den Rücken kehrte und sich Allen & Overy anschloss. Seit Anfang 2021 ist er selbstständig und firmiert unter Baumgartner Baumann.

„Uns ist der Ausbau unseres Münchner Standorts eine Herzensangelegenheit“, sagt Osborne Clarke Managing-Partner Carsten Schneider. „Der Fokus von Julia Kaufmann auf US-Mandanten passt für uns, mit unserer Präsenz in den USA seit 20 Jahren, perfekt.“ Die Verbindung in die USA wird zudem künftig Felix Hilgert weiter ausbauen, der bisher in Köln beheimatet und im vergangenen Jahr in die Partnerschaft aufgestiegen ist. Er wird als erster deutscher Partner Head of Westcoast in Kalifornien. Die TMT-Praxis von Osborne Clarke gehört in Deutschland zu den größten Einheiten im Markt und umfasst nun neun Equity-Partner, drei Counsel und 22 Associates.

Auch die IT-Praxis von Baker zählt eher zu den größeren Teams mit nunmehr drei Equity-Partnern, zwei Salary-Partnern, einem Counsel, elf Associates und einem of Counsel. „Natürlich ist es schade, wenn einer unserer Anwälte sich entscheidet, uns zu verlassen“, sagt Prof. Dr. Michael Schmidl, IT-Praxisgruppenleiter von Baker & McKenzie. „Aber wir sind weiterhin fokussiert im Bereich IT Recht und Datenschutz für unsere Mandaten an den Standorten Frankfurt und München tätig und werden den Bereich an beiden Standorten kontinuierlich weiter ausbauen.“

Der Weggang Kaufmanns ist für das deutsche Baker-Büro insgesamt nicht der erste in diesem Jahr. Erst vor zwei Wochen wurde publik, dass Dr. Ingo Strauss und Dr. Heiko Gotsche, zwei der wichtigsten Partner der deutschen Corporate-Praxis, in das Düsseldorfer Büro von Latham & Watkins wechseln. Im September 2020 hatte Insolvenzrechtler Dr. Holger Ellers das Berliner Baker-Büro Richtung Dentons verlassen. Er folgte den Transaktionsspezialisten Dr. Thomas Dörmer und Dr. Tim Heitling, die im Juli den gleichen Weg eingeschlagen hatten. Der Frankfurter Standort hingegen wuchs zuletzt: Zum Jahreswechsel kamen Verrechnungspreisexperte Florian Gimmler von PricewaterhouseCoopers und zum Insolvenz-Team stießen Joachim Ponseck von Clifford Chance sowie Prof. Dr. Artur Swierczok von CMS Hasche Sigle.

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