Als of Counsel schließt sich zudem Dr. Karin Grau-Kuntz an. Die Juristin arbeitete zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Instituto Brasilieiro de Propriedade Intelectual. Daneben arbeiten für WürtenbergerKunze künftig auch sechs Paralegals.
Würtenberger verlässt Wuesthoff nach fast 30 Jahren: 1984 war der IP-Spezialist zu der Kanzlei gekommen, seit 1989 war er Partner. In den vergangenen fünf Jahren hatte er zudem die Rolle des Managing-Partners bei Wuesthoff übernommen. Auch Kunze blickt auf eine lange Zeit bei Wuesthoff zurück: Eingestiegen war er Anfang 2000, Partner wurde er fünf Jahre später. Vorherige Stationen des auch als englischer Solicitor zugelassenen Anwalts waren Nabarro in London und die Abteilung für internationale Rechtsangelegenheiten beim Europäischen Patentamt.
In ihrer neuen Kanzlei konzentrieren sich die Partner wie bisher vor allem auf die Betreuung ihrer Mandanten im Marken-, Geschmacksmuster- und Wettbewerbsrecht. Eine große Rolle spielt dabei neben der strategischen Beratung die Begleitung von Prozessen. Bekannt ist zudem ihre Erfahrung im Sortenschutzrecht.
Der Grund für die Trennung sind unterschiedlichen Vorstellungen über die künftige Geschäftspolitik, erklärten beide Seiten.
Bei Wuesthoff verbleiben 2 Rechts- und 28 Patentanwälte sowie 2 of Counsel. Auf Partnerebene sind künftig ausschließlich Patentanwälte tätig. Die 1927 gegründete IP-Kanzlei will ihre Markenabteilung um die beiden verbleibenden Rechtsanwälte aber wieder ausbauen.
Bekannt ist Wuesthoff vor allem für ihre Arbeit zu technischen Schutzrechten: So betreut sie etwa den weltweit zweitgrößten Flugzeughersteller Airbus bei Patentanmeldungen und begleitet die Elektronikhersteller Viewsonic (mehr…) und LG (mehr…) in Prozessen.