Nach Pin-Insolvenz

Chefjurist wieder als Anwalt aktiv

Der Rechtsabteilungsleiter der insolventen Pin-Group kehrt in die Anwaltschaft zurück. Ab Mai wird der Postrechts- und Regulierungsexperte Christian Frhr. von Ulmenstein Partner im Berliner Büro von Staubach & Partner. Der 42-Jährige war rund acht Monate bei Pin, die sich seit Jahresanfang in der Insolvenz befindet.Von Ulmenstein hatte erst im August 2007 begonnen, die Rechtsabteilung des damals noch expansiven Briefdienstleisters aufzubauen. Nach dem Insolvenzantrag der Luxemburger Pin-Holding in diesem Februar war die Rechtsabteilung nach Köln verlegt worden. Dort arbeitete sie vor allem dem Insolvenzverwalter Dr. Bruno Kübler zu. Zuletzt waren in der Abteilung neben von Ulmenstein zwei weitere Juristen beschäftigt, die nun ebenfalls wieder als Anwälte arbeiten.

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Bei Staubach wird sich von Ulmenstein vor allem mit der Energieregulierung befassen. Zusammen mit dem Berliner Partner Dr. Florian Landrebe will er den Bereich aufbauen. „Der Energie-Markt wird sich zunehmend dynamisch entwickeln, wobei die Fragestellungen mit denen der Postregulierung vergleichbar sind“, so von Ulmenstein.

Aber auch seinem angestammten Gebiet bleibt er treu. Von Ulmenstein wird wie gehabt verschiedene Postunternehmen beraten, sowohl solche, die aus Pin-Gruppe heraus verkauft werden, als auch weitere Dienstleister. Auch bleibt der Kontakt zu seiner früheren Kanzlei KDU Krist Deller & Partner eng. Mit dem Koblenzer Namenspartner Dr. Matthias Krist ist von Ulmenstein in dem von beiden Anwälten gegründeten Institut für Europäisches Postrecht und Postmarktentwicklung aktiv.

Staubach hat bundesweit fünf Büros, ihr Hauptsitz ist in Wiesbaden. In Berlin wird von Ulmenstein der vierte Partner, zudem sind dort zwei Anwälte angestellt.

Namenspartner Dr. Rainer Staubach hat in der Vergangenheit unter anderem den Sekthersteller Freixenet bei einem Jointventure mit dem Spirituosenunternehmen Eckes beraten. Insgesamt arbeiten bei Staubach über 15 Anwälte. (Jörn Poppelbaum)

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