In Mosers Zuständigkeitsbereich fällt neben der Innenrevision für den Gesamtkonzern auch das ‚Internal Control System‘ und damit das gesamte Risikomanagement bei E.on. Dazu gehören zahlreiche juristische Themen, aber auch interne Untersuchungen und Überwachungsfunktionen bei Prozessabläufen und im kaufmännischen Bereich.
Moser kennt den Konzern seit mittlerweile zehn Jahren. Er kam damals von Baker & McKenzie als Leiter M&A zu E.on und hat seitdem die wichtigsten Transaktionen des Konzerns juristisch maßgeblich begleitet. Darunter fiel auch das E.on-Engagement bei der brasilianischen Gas- und Kohlegesellschaft MPX Energia (inzwischen Eneva), wo er 2013 einen Vorstandsposten übernahm und neben Recht auch für Compliance und Geschäftsentwicklung zuständig war.
Als 2015 mit dem Projekt ‚Uniper‘ die riesige E.on-Umstrukturierung in Angriff genommen wurde, holte man Moser aus Brasilien zurück. Er übernahm die juristische Leitung innerhalb des Teams, das erst das konventionelle Energiegeschäft ausgliederte und dann Uniper an die Börse brachte.
Die Leitung der Konzernrevision war vakant geworden, nachdem der langjährige General Counsel von E.on, Karl-Heinz Feldmann, Ende vergangenen Jahres seinen Rückzug angekündigt hatte und Würzberg zu seinem Nachfolger ernannt wurde.