Juve Plus IPIC steigt bei Ferrostaal ein

MAN setzt bei Anteilsverkauf auf Milbank

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  • JUVE

Die International Petroleum Investment Company (IPIC), ein Staatsfonds aus Abu Dhabi, hat 70 Prozent an dem Industriedienstleister MAN Ferrostaal erworben. Verkäuferin des Essener Unternehmens ist der Münchner Maschinen- und Nutzfahrzeugbauer MAN. Der Mutterkonzern bleibt weiter zu 30 Prozent an Ferrostaal beteiligt. Das Geschäft soll rückwirkend zum Januar dieses Jahres abgewickelt werden und bis zum ersten Quartal 2009 abgeschlossen sein, so die Parteien in einem Letter of Intent.

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MAN Ferrostaal hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt auf den Anlagenbau für die Petrochemie als auch für die alternative Energiegewinnung spezialisiert und erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit rund 4.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro.

Der Konzernumbau bei MAN ist mit dem Verkauf abgeschlossen. Künftig konzentrieren sich die Münchner ausschließlich auf den Maschinenbau in der Transportbranche. Der Nutzfahrzeugriese hatte sich bereits vor längerem von dem Druckmaschinenhersteller MAN Roland getrennt.

Berater IPIC

SHEARMAN & STERLING (Düsseldorf): Georg Thoma, Dr. Harald Selzner (beide M&A), Dr. Thomas Fox (Steuerecht; München); Associate: Dr. Martin Neuhaus (M&A)

Berater MAN

MILBANK TWEED HADLEY & MCCLOY (München): Dr. Norbert Rieger, Dr. Martin Erhardt – aus dem Markt bekannt

INHOUSE (München): Michael Fontaine, Dr. Daniel Fuchs – aus dem Markt bekannt

IPIC ist ein langjähriger Mandant von Shearman & Sterling, bisher allerdings nur in Abu Dhabi. Dort beriet die Kanzlei IPIC 2005 beim Erwerb des dänischen Kunststoffherstellers Borealis.

Milbank war bereits zuvor für MAN tätig, zuletzt etwa als die Ferrostaal Metals Group, eine Tochter von MAN Ferrostaal, mit CCC Steel fusionierte.

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