Frankfurt

Schiedermair holt Partner für IT von Haarmann

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  • JUVE

Die Frankfurter Sozietät Schiedermair hat ihre IT-Praxis mit einem Equity-Partner ausgebaut: Zum März kam Dr. Christopher Breith von Haarmann, wo er seit gut einem Jahr als Senior Associate tätig war. Zuvor hatte der 36-jährige IT-Rechtler fünf Jahre lang für Graf von Westphalen in Köln gearbeitet. Breith berät insbesondere bei Projekt- und Vertriebsverträgen im Rahmen von Outsourcings sowie bei Verträgen auf dem Gebiet der Hard- und Softwarebeschaffung. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Begleitung von Unternehmen der Gesundheitsbranche in vertragsrechtlichen und regulatorischen Fragen.

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Schiedermairs IT-Praxis wächst mit Breith auf zwei Equity-Partner und einen Juniorpartner. Insgesamt arbeiten für die Kanzlei 22 Anwälte davon 16 Partner, 2 of Counsel sowie jeweils 2 Juniorpartner und Associates. Kerngebiete der 2001 gegründeten Sozietät sind neben der Corporate-Arbeit vor allem die Beratung in IP, dem Immobilienrecht und dem Arbeitsrecht. Daneben soll künftig auch die IT-Praxis ausgebaut werden.

Haarmann verliert mit Breith ihren einzigen IT-/Commercial-Anwalt. Bereits Anfang Februar hatten sich die beiden Equity-Partner Dr. Jan Wildberger (Private Equity) und Klaus Mohr (Corporate) von der Kanzlei getrennt (Frankfurt: Haarmann verliert zwei Equity-Partner). Nahezu zeitgleich hatte auch der Haarmann-Immobilienpartner Dr. Sebastian Gronstedt (51) seinen Abschied bekannt gegeben, er hat inzwischen mit Klaus Mohr und dem Haarmann-Immobilientransaktionsrechtler Thomas Flügel gemeinsam eine eigene Kanzlei gegründet (Haarmann: Aussteiger gehen unterschiedliche Wege ). Wildberger wechselte zu Dechert nach München.

Sein Weggang hänge indes nicht mit dem jüngsten Verlust von drei Equity-Partnern zusammen, so Breith. Maßgeblich für seine Entscheidung sei vielmehr die Ausrichtung von Schiedermair gewesen und die bessere Platfform, die ihm Schiedermair für sein Geschäft bieten könne. (René Bender)

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 6. März 2009

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