„Kaye Scholer ist in all seinen Büros sehr stark im Prozessrecht aufgestellt, die Kanzlei ist ein Litigation-Powerhouse“, sagte Gaedertz. „Ich freue mich sehr darauf, mit meinen neuen Kollegen in Frankfurt zusammenzuarbeiten. Dabei ist solides Wachstum unser Ziel.“ Kaye Scholer setzt mit dem jetzigen Zugang weiter auf Litigation: Erst im Januar hatte die US-Kanzlei den Mayer Brown-Patentrechtler Wolfgang Leip hinzugewonnen und damit den Grundstein für eine deutsche IP-Praxis gelegt. Im März kam dann mit Dr. Michael Weigel ein weiterer erfahrener Prozessrechtspartner von Linklaters.
„Johann-Christoph Gaedertz genießt einen geradezu fantastischen Ruf. Seine Kompetenz, Expertise und Erfahrung fügen sich perfekt in unsere strategischen Pläne ein“, sagte Dr. Gottfried Freier, Managing Partner im Frankfurter Büro von Kaye Scholer.
„Wir bedauern den Entschluss von Johann-Christoph Gaedertz“, so Dr. Jörg Wulfken, Managing Partner der deutschen Mayer Brown-Standorte. „IP wird aber weiterhin eine starke Säule unserer deutschen Praxis bleiben.“
Die deutsche IP-Praxis von Mayer Brown, die künftig von dem Frankfurter Partner Reinhart Lange geleitet wird, verliert mit Gaedertz einen weiteren Partner der bekannten Vorgängerkanzlei und Mitglied ihres deutschen Startteams. Auch Leip gehörte 2001 zu den Gründungspartnern der deutschen Mayer Brown-Praxis. Bereits im vergangenen Oktober war zudem der renommierte IP-Partner Ulrich Brückmann überraschend verstorben.
Ihre Patentpraxis hatte Mayer Brown dann jedoch im Februar mit dem Counsel Dr. Ulrich Worm wieder aufgestockt. Worm kam von Clifford Chance.