Im britischen Anwaltsmarkt stehen neue Fusionen auf dem Programm: So spricht die Kanzlei DLA - seit kurzem mit Dr. Ulrich Jüngst auch in Deutschland vertreten (JUVE 09/04) - seit längerem mit der US-Kanzlei Piper Rudnick, die nun auch mit den Kaliforniern Gray Cary Ware & Freidenrich verhandelt. Zudem haben Pinsents und Masons Ende September fusioniert. Zwar scheint derzeit noch nicht sicher, ob die Fusion zwischen Piper, Gray und DLA wirklich zustande kommt. Es entstünde ein Kanzleiriese mit etwa 2.500 Anwälten. Die Piper-Gray-Gespräche sollen aber insgesamt noch im Anfangsstadium stecken. Stimmen in London zufolge befürworte DLA-Managing-Partner Nigel Knowles die Dreier-Fusion, müsse aber in den kommenden Wochen noch einiges an Überzeugungsarbeit bei seinen Partnern leisten.
Jedenfalls würden die beiden US-Kanzleien ihren Zielen näher kommen: Piper gewänne eine beachtliche Westküsten-Präsenz, während Gray ihren Namen an die Ostküste tragen kann.
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