Neue Kölner Kanzlei

Spin-off bei Wirtz & Kraneis

Aus der alteingesessenen Kölner Sozietät Wirtz & Kraneis haben sich zum Februar drei Partner verabschiedet: Heinz-Udo Bohnes (54), Dietmar Corts (56) und Dr. Rainer Köhne (41) gründeten unter dem Namen Bohnes Partnerschaft eine eigene Kanzlei. Hintergrund der Trennung sind unterschiedliche Auffassungen zur künftigen Entwicklung der Sozietät. Als Partner der neuen Einheit kam außerdem Maximilian Kammler (33), als Associate Dr. Kirsten Jansen (39) aus dem bisherigen Wirtz-Team dazu.

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Bohnes sieht seinen Schwerpunkt immer mehr im Wirtschaftsstrafrecht. „Für mich ist die koordinierende Tätigkeit an den Schnittstellen von Gesellschafts-, Steuer- und Strafrecht ein Bereich, den ich künftig noch stärker verfolgen möchte“, so Bohnes. Bekannt ist, dass er unter anderem das Trienekens-Mandats in straf- wie zivilrechtlicher Hinsicht laufend betreut hat.

Corts, Köhne und Kammler wollen sich künftig noch stärker auf die pharmarechtliche Arbeit für Unternehmen konzentrieren. Übernommen haben sie die Praxis von dem angesehenen Arzneimittelrechtler Dieter Müller-Römer, der sich 1999 Wirtz & Kraneis angeschlossen hatte.

Die aktuelle Trennung erfolgt aber offenbar in gutem Einvernehmen: Beide Sozietäten werden auch künftig in Bürogemeinschaft die gleichen Räumlichkeiten nutzen.

„Die betreffenden Praxen haben sich über die letzten Jahre deutlich auseinander entwickelt“, sagte Wirtz-Partner Dr. Randolf Mohr. „Das Strafrecht ist kein Bereich, in den wir stärker investieren wollten. Unsere Praxis wird sich weiter auf die laufende unternehmensrechtliche Betreuung mittelständischer Unternehmen konzentrieren.“ (Antje Neumann)

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