Die überörtliche Anwaltssozietät Gleiss Lutz Hootz Hirsch & Partner führt Fusionsverhandlungen mit dem Büro Stibbe Simon Monahan Duhot, mit Sitzen in den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Was zunächst nur ein Gerücht war, dann Gewissheit zu sein schien, ist tatsächlich keines von beiden: Ein Zusammenschluss beider Partnerschaften ist noch nicht definitiv beschlossen. Anfang Oktober soll endgültig über eine Fusion zum 1.1.1999 entschieden werden. „Wir sind optimistisch“, umreißt Dr. Bodo Riegger, Partner von Gleiss Lutz in Stuttgart, die Aussichten auf einen erfolgreichen Abschluss.„Warum ausgerechnet Gleiss mit Stibbe?“, mögen Beobachter des Anwaltsmarktes sich fragen. In der Tat scheint auf den ersten Blick eine Ausrichtung deutscher Kanzleien auf den angelsächsischen Markt näher zu liegen, wie auch die beschlossene Kooperation zwischen Graf von Westphalen Fritze Modest mit Osborne Clarke (s. Nachricht in diesem Heft) zeigt.
Andererseits, und auch diese Befürchtung ist immer wieder von deutschen Anwälten zu hören: Die Fusion mit einer der großen law firms der Londoner City birgt die Gefahr eines Identitätsverlustes. Zu unterschiedlich sind oft die Organisationsformen und Größenverhältnisse.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.