„Ich verstehe meine Tätigkeit nicht als Konkurrenz zu Kanzleien“, sagte Oehmichen nun. Vielmehr lege er den Schwerpunkt seiner Arbeit eher auf Fragen, die die gesamte Branche bewegen – etwa juristische Probleme von Rabattverträgen – und übernimmt für kleinere Pharmaunternehmen Aufgaben, die normalerweise ein Inhouse-Jurist erledigen würde.
Ob die derzeitige Ausrichtung dauerhaft sein wird, ist jedoch offen. Oehmichen spricht mit einer Kanzlei, aber auch mit einer Gruppe ehemaliger Inhouse-Juristen, die eine Zusammenarbeit erwägen. Auch hier ist die Idee, die besondere Inhouse-Erfahrung bei der Beratertätigkeit in den Vordergrund zu stellen. Derzeit, so Oehmichen, sind diese Pläne allerdings noch nicht spruchreif.
Erst in diesem Frühjahr war Dr. Dagmar Cirkel, zuvor Partnerin bei Buse Heberer Fromm, als Leiterin Recht zu Stada gegangen. Sie berichtet nun an den Vorstandsvorsitzenden Hartmut Retzlaff, der nach der Verkleinerung des Vorstands den Rechtsbereich mitverantwortet.