Neuer BRAK-Präsident setzt neue Akzente

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Der Berliner Anwalt Dr. Bernhard Dombek (Dombek Ziegler Krause), den die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) Ende September zu ihrem neuen Präsidenten gewählt hat, setzt in seinem neuen Amt auf eine Kombination von Kontinuität und Innovation.So kündigte er an, die Arbeit seines Vorgängers Dr. Eberhard Haas (Göhmann Wrede Haas) fortführen zu wollen. Auf der anderen Seite sollen sich die Anwaltskammern nach Dombeks Willen von den Großsozietäten wieder intensiver den kleineren Kanzleien zuwenden und dabei stärker den Servicegedanken in den Vordergrund stellen. Man sei nicht nur Organ der Dienstaufsicht, so Dombek gegenüber dem Handelsblatt.

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Von der Presse mißverständlich interpretiert worden seien jedoch Äußerungen über einen angeblich von ihm propagierten „völligen Wegfall der Standesregeln“, sagte Dombek JUVE Rechtsmarkt. Mit dieser Aussage habe er sich ausschließlich auf den genannten Bereich des anwaltlichen Werberechtes bezogen, und von „Standesregeln“ könne im übrigen seit deren Wegfall 1987 keine Rede mehr sein. Dombek spricht sich für eine weitgehende Freigabe anwaltlicher Werbung aus, wobei er zugleich einräumt, mit dieser Auffassung wohl nicht die Mehrheit seines Berufes hinter sich zu haben.

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