Neues Büro, neuer Name

Brandi fusioniert mit Mindener Kanzlei

Brandi Dröge Piltz Heuer & Gronemeyer fügt ihren bisher vier ostwestfälischen Standorten einen weiteren hinzu: Zum Jahresbeginn 2009 fusioniert die Kanzlei mit der siebenköpfigen Mindener Sozietät Suderow & Schröder. Zugleich hat die Partnerschaft am vergangenen Freitag beschlossen, den Namen der dann 57-köpfigen Kanzlei künftig auf Brandi Rechtsanwälte zu verkürzen.Die bisherige Rechtsform, in der die einzelnen Standorte als Gesellschaften bürgerlichen Rechts organisiert sind, behält Brandi jedoch bei. Hintergrund für die regionale Erweiterung ist unter anderem die öffentlich-rechtliche Ausrichtung einiger der Mindener Anwälte. Diese soll die bisher am Standort Paderborn konzentrierte verwaltungsrechtliche Praxis ergänzen und eine noch tiefere Spezialisierung ermöglichen. Außerdem gewinnt Brandi zusätzliche arbeits- sowie gesellschaftsrechtliche Kompetenz. "Wir haben dieselbe Ausrichtung und ergänzen uns fachlich hervorragend", sagte Brandi-Partner Dr. Franz Tepper.

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Brandi ist eine der angesehensten Kanzleien in der Region Ostwestfalen-Lippe und dort stark verwurzelt. Zu ihren regelmäßigen Mandanten zählen die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, die Claas-Gruppe, Möller Group und Leineweber. In umwelt- und planungsrechtlichen Fragen betreut sie zudem Pfeifer & Langen und Pfleiderer sowie die Stadtwerke Soest. Zum Mandantenkreis der Mindener, mit denen Brandi bereits seit Anfang des Jahres über einen Zusammenschluss verhandelte, gehören ebenfalls mehrere öffentlich-rechtliche Körperschaften der Region.

Über ihr Gütersloher Büro ist Brandi auch stark international tätig. Vor rund einem Jahr eröffnete sie zusammen mit der australischen Partnerkanzlei Gray & Perkins ein Büro in Peking. Vor kurzem wurde dieses durch die Aufnahme des deutschen Patentrechtlers Martin Eberl verstärkt. Eberl war zuvor für die Berliner IP-Kanzlei Gulde Hengelhaupt Ziebig & Schneider in Peking tätig.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 28. Oktober 2008

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