Nicht São Paulo, sondern Rio

Norton Rose Fulbright eröffnet in Brasilien

Norton Rose Fulbright hat ihr erstes Büro in Brasilien eröffnet. Anders als viele Wettbewerber wählte die Sozietät dafür nicht das brasilianische Wirtschaftszentrum São Paulo, sondern Rio de Janeiro als Standort. Bislang war die britisch-amerikanische Sozietät in Lateinamerika nur mit jeweils einem Büro in Venezuela und Kolumbien vertreten.

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Glenn Faass
Glenn Faass

Die Partner Andrew Haynes und Glenn Faass werden den weltweit 55. Standort für Norton Rose Fulbright leiten. Haynes stieß Anfang Februar als Partner dazu, zuvor war er als General Counsel für die weltweite Corporate-Arbeit beim Mineralölkonzern BP verantwortlich. Faass leitet aktuell das Büro der Kanzlei in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, wo er zu den Mitgründern des Büros gehörte. Aber auch in Brasilien hat Faass bereits Erfahrung: Vor seinem Einstieg bei Norton Rose war er sieben Jahre lang als Leiter des brasilianischen Büros von Macleod Dixon aktiv.

Von Rio aus will Norton Rose Fulbright insbesondere zu grenzüberschreitenden M&A-Transaktionen, Restrukturierungen, internen Ermittlungen sowie zu Projektfinanzierungen beraten. Im Fokus stehen die Branchen Energie, Infrastruktur und Bergbau. Auch internationale Schiedsverfahren und Prozesse sollen zum Portfolio gehören. Brasilien erlebte in den vergangenen Jahren – insbesondere 2010 und 2011 – eine ganze Reihe von Büroeröffnungen. Erst Anfang des Jahres entschied sich etwa Hogan Lovells für einen Start in São Paulo.

Norton Rose Fulbright besteht in dieser Form erst seit Juni 2013: Die britische Kanzlei Norton Rose schloss sich mit dem US-Wettbewerber Fulbright & Jaworski zusammen und katapultierte sich mit der Mega-Fusion in die Liste der zehn größten Sozietäten weltweit.

 

 

 

 

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