Niering auf Investorensuche für Kölner Immobilien-Holding
Der Kölner Verwalter Dr. Christoph Niering von Niering Insolvenzverwaltungen beschäftigt sich seit April mit der Investorensuche für die insolvente CBB Holding AG. Die börsennotierte Immobiliengesellschaft wurde bereits 1850 als Concordia Bergbau-AG gegründet. Nach diversen Eigentümer- und Strategiewechseln ging ihr jetzt sprichwörtlich die Kohle aus: Mieter für die Büroflächen und Wohnungen sind rar – bis zu 80 Prozent stehen leer. Allerdings ist die finanzielle Schieflage nicht nur die Folge einer verfehlten Einkaufspolitik, sondern auch auf die zurückliegende Insolvenz der Unifina Holding AG zurückzuführen, die zur ebenfalls insolventen Gruppe der Schweizer Unternehmerfamilie Erb gehörte und Hauptaktionärin der CBB war. Schweizer Liquidator ist Dr. Fritz Rothenbühler von der Kanzlei Wenger Plattner.
Niering strebt für die CBB die Aufstellung eines Insolvenzplans an, mit dessen Hilfe die AG ihre Schulden in Höhe von rund 780 Millionen Euro loswerden soll. Der entwicklungsfähige Teil des Immobilienbestands bliebe dabei als Portfolio erhalten. Trotz der Schuldenlast könnte Nierings Investorensuche bald Erfolg haben: Dem Erwerber winken unter Umständen steuerliche Verlustvorträge in Höhe von über 600 Millionen Euro. +++
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