Bereits zwischen 2002 und 2007 war Friese für Vivantes tätig, während dieser fünf Jahre war er Chefsyndikus. Seinerzeit war er aus dem Berliner Büro von Lovells zu dem Krankenhauskonzern gestoßen, um für diesen den Aufbau der Rechtsabteilung zu leiten.
Bereits zu Lovells-Zeiten hatte er Vivantes zu seinen Mandanten gezählt (mehr…). Seine früheren Kollegen mandatierte er in neuer Funktion auch weiterhin, beispielsweise in einem Nachprüfungsverfahren zur Vergabe von Reinigungsleistungen (mehr…).
Nach der Rückkehr zu Vivantes wird das Vergaberecht für Friese zur zentralen Aufgabe. Er wird Ressortleiter der Vergabestelle, wo er zuständig für die Compliance sein wird. Zusätzlich wird Friese Sonderaufgaben für die Geschäftsführung übernehmen.
„Der Wechsel zu Wall war motiviert von meinem Interesse, in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen zu arbeiten“ sagte Friese. Zudem reizte mich die operative Verantwortung durch die Leitung des Personals. Das Gesundheitswesen ist jedoch eine sehr spannende Branche und die neue Funktion bei Vivantes bringt mich dem operativen Geschäft noch näher“, so Friese zu seiner Rückkehr.
Vivantes unterhält in Berlin neun Krankenhäuser mit insgesamt mehr als 5.200 Betten und versorgt damit rund 30 Prozent der örtlichen Krankenhauspatienten. Alleiniger Anteilseigener ist das Land Berlin.
Die Wall AG hat unterdessen dem Vernehmen nach schon einen Nachfolger für Friese an der Spitze der Rechtsabteilung gefunden, der Anfang September antritt. Bei Vivantes wird weiterhin Volker Ettwig die Rechtsabteilung leiten. Er hat die Position erst Anfang 2009 übernommen, zuvor war er Personaljurist bei der Ergo-Versicherung in Düsseldorf (mehr…).