Von Köln nach Berlin

Rheinenergie-Chefjuristin wechselt zu Bundesverband BDEW

Die Rechtsabteilungsleiterin der Kölner Rheinenergie AG, Heike Schoon (38), übernimmt zum Oktober die Vertretung der kleinen und mittleren Mitgliedsunternehmen (KMU) beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin. Schoons Nachfolger wird Thomas Mertens (44), der bislang den Bereich M&A und Gesellschaftsrecht in der Rechtsabteilung verantwortet.

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Der BDEW verfügt über eine eigene Rechtsabteilung mit 16 juristischen Mitarbeitern um den 45-jährigen Andrees Gentzsch (mehr…). Schoon wird allerdings unabhängig von den Verbandsjuristen tätig sein.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die insbesondere politisch und strategisch sehr reizvoll ist“, sagte Schoon. „Gerade im Energiesektor ändern sich die Rahmenbedingungen derzeit extrem schnell, und ich hoffe, auch aufgrund meiner Erfahrung als Juristin im operativen Bereich positiv für die kleinen und mittleren Energie- und Wasserversorger, die ja die große Mehrheit der BDEW-Mitglieder darstellen, wirken zu können.“

Schoon folgt auf Klaus Steinert, nach dessen Weggang der Posten vakant war. Die 2008 geschaffene KMU gilt als Koordinierungsstelle für die Belange der regional und kommunal verankerten Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft.

„Die kleinen und mittleren Unternehmen sind eine tragende Säule der Energie- und Wasserinfrastruktur in Deutschland und daher von besonderer Bedeutung für die Arbeit des BDEW. Ich freue mich, dass Frau Schoon mit ihren praxisnahen Erfahrungen bei einem regionalen Unternehmen diese Kompetenz verstärken wird“, sagte die Geschäftsführerin des Verbands, Hildegard Müller.

Der BDEW war erst 2007 aus dem Zusammenschluss von vier Branchenverbänden hervorgegangen und hat heute etwa 1.800 Mitglieder, davon rund 1.400 kleine und mittlere Unternehmen.

Für den Kölner Gas- und Stromversorger Rheinenergie war Schoon seit 2005 tätig. Damals wechselte die Energierechtlerin aus dem Düsseldorfer Büro von Clifford Chance als Rechtsreferentin ins Rheinenergie-Vorstandsbüro. Ab 2007 leitete sie die Abteilung ‚Grundsatzfragen‘, in deren Zuständigkeit neben energie- und kartellrechtlichen Themen und politisch-strategischen Fragen auch die Koordination mit Verbänden lag.

Zum Mai dieses Jahres wurden die Juristen der bis dahin eigenständigen Abteilung für Unternehmenskäufe und -verkäufe in die Rechtsabteilung eingegliedert. Derzeit gehören der Rheinenergie-Rechtsabteilung neun Berufsträger an. Mertens, der nun an die Spitze der Abteilung aufrückt, ist seit 2005 im Unternehmen. Zuvor war er in verschiedenen Kanzleien in Halle, Düsseldorf und Langenfeld tätig.

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