Nörr Stiefenhofer Lutz hat gegenüber ihrem insolventen Großmandanten KirchMedia offene Honorarrechnungen von insgesamt 1,8 Millionen Euro. Die Kanzlei bestätigte eine entsprechende Meldung in "Legal Week".Die Forderungen stammten allesamt aus der Zeit vor der Insolvenz und seien im Insolvenzverfahren geltend gemacht worden, erläuterte eine Nörr-Sprecherin. Der in München ansässige Medienkonzern KirchMedia ist ein langjähriger wichtiger Mandant von Nörr und geriet im Frühjahr vergangenen Jahres mit Ausnahme weniger Bereiche in die Pleite.
Die Kanzlei habe KrichMedia auch nach der Insolvenz weiter beraten, sagte die Sprecherin und nannte als Beispiel die ehemalige Kirch-PayTV-Tochter Premiere. Aus dieser Zeitraum gebe es auch keine offenen Rechnungen.
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