Die am besten verdienenden Anwälte in der Londoner City sind englischen Presseberichten zufolge Allen & Overys Plateau-Partner - also diejenigen, die die Spitze der kanzlei-internen Lockstep-Vergütung erreicht haben. Auch ihre Status-Kollegen bei Lovells, Herbert Smith, Camerons McKenna und Linklaters sind im Plus, während es bei Simmons & Simmons, Clifford Chance, Freshfields Bruckhaus Deringer und Ashurst Morris Crisp bergab ging. Die Gewinne der Plateau-Partner der Top-10-Kanzleien in London zeigen eine enorme Bandbreite, reichen von A&O mit knapp 1,5 Millionen Euro bis zu Simmons mit gut 700.000 Euro. Die A&O Plateau-Partner überholten damit erstmals Slaughter and May (gut 1,4 Millionen Euro). Wermutstropfen beim Ranking-Sieger: Der Lockstep zieht sich insgesamt über 15 Jahre, und die Gewinne der anderen Equity-Partner fielen leicht ab.
Bei Lovells ging es für die Partner am Ende des Locksteps um 3,8 Prozent nach oben, bei Linklaters gar um 7,1 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Euro. Durch den Anstieg dürfte es Linklaters gelungen sein, Probleme mit der Abwerbung namhafter US-Anwälte zu umschiffen, die in ihren Gehaltsvorstellungen in der Regel über dem liegen, was der Linklaters-Lockstep normalerweise zulässt. Effekt: Gerade konnte sich die Kanzlei in New York mit einem Anwaltsteam von Shearman & Sterling verstärken.
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