Bis Ende Oktober führt Kessal die rechtlichen Belange von Peugeot noch gemeinsam mit dessen bisherigem Chefjuristen Holger Markenstein (50). Das Team von Markenstein zählte neben ihm noch zwei Juristen. Kessal arbeitet mit einem Syndikus zusammen.
Markenstein will zum Frühjahr 2013 eine eigene Kanzlei in Saarbrücken eröffnen. Darin will er seine Erfahrung im Vertriebs- und Gesellschaftsrecht einbringen, die er in rund 20 Jahren bei Peugeot gesammelt hat.
Hintergrund für die Auflösung der Rechtsabteilung ist, dass das Mutterunternehmen PSA Peugeot-Citroën die deutsche Peugeot-Zentrale in Saarbrücken aufgegeben und mit Citroëns Firmensitz in Köln zusammengelegt hat. Nun haben die beiden Unternehmen zum Großteil auch eine gemeinsame Organisationsstruktur. Eigenständig bleiben nur die Abteilungen Kommunikation, Marketing und Vertrieb.
Erst Ende vergangener Woche hat das Bundeskartellamt eine strategische Allianz zwischen dem Opel-Mutterkonzern General Motors und PSA erlaubt. Ähnlich wie bei PSA kriselt es auch bei Opel. Kürzlich entschied auch General Motors, auf die deutsche Rechtsleitung von Opel zu verzichten (mehr…).