Das seit 2005 laufende Insolvenzverfahren der Phoenix Kapitaldienst GmbH beschäftigt erneut die Gerichte - nicht nur das Insolvenzgericht Frankfurt, auch das dortige Landgericht und neuerdings zusätzlich die Staatsanwaltschaft. Insolvenzverwalter Frank Schmitt von Schultze & Braun hatte Anfang des Jahres einen Insolvenzplan vorgestellt, mit dem er juristisches Neuland betrat. Der Plan sollte verfahrensbegleitend ablaufen und nicht, wie in der Insolvenzordnung vorgesehen, das Insolvenzverfahren abschließen.
Auf diese Weise wollte Schmitt den rund 30.000 geschädigten Anlegern eine frühe Teilauszahlung aus der Insolvenzmasse ermöglichen (JUVE 07/06). Die Gläubigerversammlung stimmte im April zu – fast einstimmig. Aber die Gegner ließen nicht locker und legten beim Landgericht Frankfurt Beschwerde ein.
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