Manche Kanzleien scheinen Auszeichnungen zu sammeln: Bereits im JUVE Handbuch 2003/2004 wurde Dierlamm & Traut zur Kanzlei des Jahres im Wirtschaftsstrafrecht gekürt. Wettbewerber bezeichneten bereits damals Dr. Alfred Dierlamm als "rasanten Aufsteiger". Eine Mandatierung im Flowtex-Verfahren und im Holzmann-Prozess sprachen seinerzeit eine ebenfalls deutliche Sprache. Das hat jetzt offensichtlich auch die Jury des Soldan Kanzlei-Gründerpreises erkannt und der Frankfurter Kanzlei den zweiten Preis verliehen. Ausdrücklich würdigten die Preisrichter die Tatsache, dass sich Alfred Dierlamm und Manfred Traut klar und erfolgreich aufs Wirtschaftsstrafrecht spezialisiert haben. Die weiteren diesjährigen Gewinner waren die Bonner Pharmarechtsboutique Brixius & Schneider und die Hannoveraner Anwältin Caren Hons, die sich unter anderem auf das Heim-, Pflegeversicherungs- und Sozialhilferecht spezialisiert hat.
Die Zeit der Kanzleigründerpreise ist für Reinhard Pöllath hingegen längst abgelaufen – der bekannte Münchener Gesellschaftsrechtler sammelt ganz andere Meriten. So konnte er Ende Januar seiner bereits sehr umfangreichen Aufsichtsratstätigkeit für diverse Unternehmen noch einen Vorsitz hinzufügen: Pöllath wurde zum Aufsichtsratsvorsitzenden von SinnerSchrader gewählt. Mitglied des Aufsichtsrates war der Mitgründer von P+P Pöllath + Partner bereits seit 1999.
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