Kleines Trostpflaster: Auch den Journalisten erging es nicht besser, sie verloren zwei Prozent und mussten sich mit dem 13. Rang begnügen – immerhin noch vor Gewerkschaftsführern und Politikern. Dabei geben sich insbesondere große Kanzleien viel Mühe mit der Imagepflege: Laut einer Umfrage der PR-Agentur Triller Communication und der Financial Times Deutschland investieren sie rund 1,3 Prozent ihres Honorarumsatzes heute in Marketing und Business Development. Teilgenommen haben an der Umfrage unter anderem Clifford Chance, Taylor Wessing, Linklaters, Lovells und White & Case. Demnach stecken die Kanzleien derzeit Geld und Zeit vor allem in klassisches Marketing, etwa in Veranstaltungen und Anzeigen.
Doch es geht ja nicht immer nur um das liebe Geld: Wer seine Fähigkeiten auch einmal unentgeltlich in die Dienste der schönen Künste stellen möchte, kann dies im Bundesjuristenorchester tun. Das sucht nämlich Verstärkung für einen Konzertabend im September. Interessierte Blechbläser, Cellisten und Geiger können sich bei Nikolaus Ley aus der Berliner Kanzlei Ley Jesch Racky oder dem Gründer des Orchesters Dr. Frank Roeser von der Essener Sozietät Dr. Neuhuber Dr. Roeser Dr. Strecker & Kollegen melden.