Alleine hat man´s schwerer – das gilt auch für Anwälte. Ein aktuelle Studie des Nürnberger Instituts für freie Berufe belegt: Der Einkommensunterschied zwischen Anwälten in kleineren Sozietäten und solchen in internationalen Wirtschaftskanzleien wird immer größer. So sank der durchschnittliche Gewinn der Einzelanwälte im Vergleich zu 2002 um 4,3 Prozent auf 45.000 Euro vor Steuern bei gleichzeitig steigenden persönlichen Honorarumsätzen. Grund hierfür seien vor allem die hohen Kosten für Büro, Personal und Material, so die Studie.
Für die eigene Vermarktung geben die Anwälte vergleichsweise wenig aus, laut einer Umfrage von Triller Communication 2,2 Prozent ihres Honorarumsatzes. Dabei investieren kleinere Sozietäten mit fünf Prozent ihres Umsatzes im Verhältnis sogar mehr in ihr Marketing als die Großkanzleien (1,8 Prozent).
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