Rechtsmarkt-Splitter 07/2004

Der ehemalige Hamburger Executive Partner von White & Case, Dr. Urs Aschenbrenner, ist aus dem Aufsichtsrat des Versandhändlers Otto GmbH ausgeschieden. Dies wurde Anfang Juni bekannt. Aschenbrenner hatte im März die Partnerschaft verlassen und sich selbstständig gemacht (JUVE 05/04). Zuvor waren ihm bei der Beratung von Otto-Chef Michael Otto hinsichtlich der amerikanischen Otto-Tochter Spiegel Inc. schwere Fehler vorgeworfen worden. Der Rückzug Aschenbrenners aus dem Aufsichtsrat von Otto dürfte nach Darstellung der 'Financial Times Deutschland' ebenfalls im Zusammenhang mit dem Engagement des Anwalts stehen. Die Zeitung berichtet weiter, dass Otto mittlerweile White & Case insgesamt sämtliche Mandate entzogen hat.In den Aufsichtsrat eines anderen deutschen Traditionsunternehmens zieht dagegen der Münchner Lovells-Partner Dr. Michael Witzel neu ein. In einer Einladung zur Hauptversammlung des Unterhaltungselektronikhersteller Loewe heißt es, dass Witzel am 23. Juni (nach Redaktionsschluss dieses Heftes) in das Kontrollgremium gewählt werden sollte. Nach Darstellung der 'Financial Times Deutschland' sucht Loewe seit Herbst einen strategischen Investor und Witzel sei Experte für Firmenkäufe und -zusammenschlüsse.

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Auch aus dem Frankfurter Büro von Lovells gibt es Neuigkeiten. Seit Anfang Juni ist der 46-jährige Arbeitsrechtler Dr. Hans-Peter Löw neuer Managing Partner in der Mainmetropole. Die Kanzlei teilte mit, sie sei zuversichtlich, mit Löw eine gute Wahl getroffen zu haben. Er habe schon „als Personal-Partner in Frankfurt Geschick als Manager und im Umgang mit seinen Mitmenschen bewiesen“. Der Personalchef im früheren Hoechst-Konzern löste den Immobilienrechtler Ingo Winterstein ab, der sich nach elf Jahren in diesem Amt wieder mehr dem Immobilientransaktionsgeschäft widmen will.

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