Rechtsmarkt-Splitter 12/2004

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  • JUVE

Die internationale Bühne - ein Parkett nicht nur, aber auch für deutsche Anwälte. Beispiel: Prof. Dr. Christoph Schalast. Der Frankfurter Namenspartner von Schalast & Partner berät seit Jahren die Republik Sprska (Bosnien und Herzegowina). Das von Schalast entworfene Notargesetz wurde nun nach einem zweijährigen Gesetzgebungsverfahren angenommen. Seit 2003 werden bereits Kandidaten ausgebildet, im nächsten Frühjahr sollen die ersten Notare ernannt werden. Schalast: „Ein weiterer wichtiger Schritt zur Errichtung eines Rechtsstaats und zur Integration in die EU.“International engagiert ist auch Prof. Dr. Peter Chrocziel, IP-Experte von Freshfields Bruckhaus Deringer. Er wurde zum "President-Elect" von LESI gewählt. LESI steht für Licensing Executives Society International und ist die weltweit größte Vereinigung von Experten im Bereich Geistiges Eigentum/Lizenzierung. Die Satzung der Vereinigung sieht eine einjährige Tätigkeit als "President-Elect" vor, bevor man für ein weiteres Jahr zum Präsidenten der Organisation gewählt wird. Chrocziel ist der dritte Präsident aus Deutschland seit der Gründung der Vereinigung vor fast 40 Jahren.

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„Meine Tätigkeit ist für mich keine Arbeit, sondern eher Hobby und Spaß“, umschreibt Dirk Pfeil sein internationales Engagement. Der Frankfurter Insolvenzverwalter in eigener Kanzlei ist seit vielen Jahren Honorarkonsul der Mongolei. Mit dem Dalai Lama ist er seit über zehn Jahren befreundet. Pfeil unterstützt mongolische Bürger, die sich in Deutschland aufhalten und vermittelt wirtschaftliche Kontakte. Darüber hinaus kam zuletzt auch durch seine Vermittlung ein Abkommen zwischen der Mongolei und der hessischen Landesregierung zu Stande, das unter anderem die Einführung des deutschen Katasterwesens in dem zentralasiatischen Staat vorsieht. Wie bei vielen anderen Anwälten auch, ist Pfeils Engagement in der Mongolei eine pro bono-Aktivität.

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