Zum Startteam von Apos gehören der Bau- und Immobilienrechtler Georg Büchler (40), der Bankrechtler Dr. Martin Duncker (45), der auch regelmäßig als Compliance- und Datenschutzbeauftragter eingesetzt wird, der IP-Rechtler Tobias Fürniß (46) sowie der Straf- und Sportrechtler Dr. Heiko Hofstätter (54). Fürniß, der zehn Jahre Berufserfahrung als Inhouse-Anwalt hat, gehörte wie Büchler erst seit 2023 dem Gesellschafterkreis bei Schlatter an, Duncker und Hofstätter bereits seit mehr als zehn Jahren.
Als fünfter Gründungspartner von Apos, die neben Beratungs- auch Managementdienstleistungen anbieten will, ist Fatih Bektas eingetragen. Der 48-Jährige war einige Jahre als Syndikus in der Strabag-Gruppe tätig und bekleidete Führungspositionen bei Fintech-Unternehmen wie Unzer und OneFor.
Bei dem zukünftig als Einzelanwalt tätigen Partner von Schlatter handelt es sich um den Arbeitsrechtler Dr. Hanns-Uwe Richter. Der 62-Jährige verlässt die Kanzlei nach über 28 Jahren. In diesem Jahr war bereits der Anwalt und Steuerberater Dr. Christian Albrecht altersbedingt aus der Partnerschaft ausgeschieden. Anders als Richter setzt er seine Beratung als of Counsel fort. Die verbleibende fünfköpfige Partnerriege bei Schlatter hat eine Altersspanne von 41 bis 61 Jahren.
Schlatter, die Mittelständler, Städte und Gemeinden berät, hat nach den Weggängen Angebotslücken im Strafrecht und IP-Recht zu schließen. Die Kanzlei will nach JUVE-Informationen insbesondere das IP-Recht neu besetzen. Ihren Mittelbau bestehend aus insgesamt zehn Berufsträgern konnte sie halten.
In Heidelberg ist Schlatter nicht der erste Fall einer Kanzleiaufspaltung in diesem Jahr. Anfang des Jahres zerbrach die Sozietät Reiserer Biesinger in gleich drei Einheiten. Sie war 2005 aus Melchers hervorgegangen, der größten Einheit in Heidelberg.