Der aus Mexiko stammende Mendez wird zunächst vom Standort Houston aus die globale Energierechtspraxis unterstützen. Parallel wird er die in Mexiko City geplante Repräsentanz vorbereiten. Der Hauptstadtbezirk ist das Finanz- und Wirtschaftszentrum des exportstarken Schwellenlandes.
Mexiko, das als Nummer acht unter den ölexportierenden Staaten gilt, hatte kürzlich bekannt gegeben, nach 75 Jahren die Energiewirtschaft für private Investitionen liberalisieren und öffnen zu wollen. Die Begleitung potenzieller Investoren in den neuen Markt ist somit auch bei Mendez ganz oben auf der Agenda.
Mayer Brown folgt mit diesem Schritt anderen internationalen Kanzleien. So schloss sich Hogan Lovells beispielsweise im vergangenen Sommer mit der nationalen Größe Barrera Siqueiros y Torres Landa zusammen und gewann 70 Anwälte in dem lateinamerikanischen Land hinzu. DLA Piper eröffnete 2012 ebenfalls in Mexiko City mit einem Team der US-Kanzlei Thompson & Knight. Im letzten Herbst verstärkte sich DLA dann durch eine Fusion mit der Sozietät Gallastegui y Lozano, nachdem drei Partner zu Baker & McKenzie gewechselt waren. Jones Day ist bereits seit Anfang 2009 vor Ort.