Seitenwechsel

Hogan Lovells-Partner wird General Counsel bei SEN

Zum November wird Dr. Johannes Schulte neuer General Counsel für Deutschland und den europäischen Wirtschaftsraum (EMEA) bei dem Anbieter von Kommunikationssystemen Siemens Enterprise Communications (SEN). Der 42-Jährige ist derzeit Partner bei Hogan Lovells in München.

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Schulte scheidet bereits Ende September bei Hogan Lovells aus. Der Gesellschaftsrechtler gehörte zum Startteam von Hogan Lovells-Vorgängerin Hogan & Hartson Raue in Deutschland. Zunächst war er in Berlin tätig, wechselte dann mit Eröffnung des Münchner Büros 2004 nach Bayern.

Den Wechsel in ein Unternehmen begründete Schulte damit, dass es nach 13 Jahren als Anwalt an der Zeit gewesen sei, etwas Neues zu machen. Mit der Fusion zwischen Hogan und Lovells zu einer transatlantischen Riesenkanzlei in diesem Jahr habe seine Entscheidung nichts zu tun (mehr…). Vielmehr habe er diese als Bereicherung empfunden. „Uns verlässt ein Freund, der Fundamente der Sozietät Hogan Lovells gelegt hat. Ein Freund wird Johannes Schulte bleiben, und wir freuen uns darauf, zukünftig mit ihm in seiner neuen Funktion zusammenzuarbeiten“, sagte Dr. Christoph Küppers, Regional Managing Partner von Hogan Lovells.

Schulte und der aktuelle General Counsel von SEN, Stephen Juge, kennen sich schon seit Langem. Juge (56) kam im März dieses Jahres zu dem Unternehmen. Er wechselte seinerzeit von dem Chipkartenanbieter Gemplus, heute Gemalto, und war zuvor bei Walt Disney tätig. Juge geht nun in die USA und wird künftig der Chef von Schulte sein.

Schulte übernimmt ein Team von etwa zehn Juristen. Sechs von ihnen sind in Deutschland, die übrigen in anderen europäischen Ländern tätig.

SEN ist in seiner derzeitigen Form ein relativ junges Unternehmen. Es entstand im Herbst 2008 als Joint Venture zwischen dem Private-Equity-Investor Gores Group und dem Telefonanlagengeschäft von Siemens (mehr…). Gores hält 51 Prozent an SEN, Siemens 49 Prozent. SEN ist nach eigenen Angaben in rund 90 Staaten tätig.

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