SJ Berwin & Co. und Knopf Tufloch & Partner in private equity Zusammenschluss
Die Entscheidung der Londoner Kanzlei SJ Berwin & Co. und der in Frankfurt und Berlin ansässigen Boutique Knopf Tulloch & Partner, ihre Aktivitäten im private equity Bereich zusammenzulegen, wird in diesem ohnehin regen Markt (siehe JuVe-Rechtsmarkt April 1998) für Aufruhr sorgen.Die acht Partner zählende deutsche, multidisziplinäre Sozietät (drei Anwälte, zwei Wirtschaftsprüfer und drei Steuerberater) ist im private equity-Markt bekannt für ihre Arbeit in der Steuerstrukturierung von Fonds und Transaktionen. Jetzt will die Kanzlei ihre Marktposition nutzen, sich zu einer full service-Sozietät zu entwickeln. Knopf Tulloch hofft durch ihre Beziehung mit den Londonern (63 Partner und insgesamt über 200 Anwälte) schneller zusätzliches Personal – vor allem Rechtsanwälte rekrutieren zu können, um damit den erwarteten Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
Beide Namenspartner, Rüdiger Knopf und Anthony Tulloch, kommen ursprünglich von Arthur Andersen und gehörten seit 1990 einer anderen Sozietät an, bevor sie vor zwei Jahren ihre eigene Kanzlei gründeten. Erst vor kurzem wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen den Briten und den Deutschen zum Thema: „Wir kennen uns bereits seit einer Weile, aber über den Zusammenschluss reden wir erst seit drei oder vier Monaten“, berichtet Tulloch.
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