Vor allem der Immobiliensektor war in Spanien in den vergangenen Jahren von großer Bedeutung, sein Zusammenbruch hatte bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 erhebliche Konsequenzen auch für die Kanzleien. Dass Cuatrecasas 2008 dennoch ein positives Wachstum verbuchte, führen Kanzleivertreter auf den Full-Service-Ansatz der Sozietät zurück.
Im Rahmen ihres Treffens Ende März beschlossen die Partner auch den Namen ihres portugiesischen Fusionspartners Gonçalves Pereira Castello Branco weltweit in den Namen aufzunehmen, um ihre volle Integration als iberische Kanzlei zu dokumentieren. Der neue Kanzleiname lautet nun Cuatrecasas Gonçalves Pereira. Die beiden iberischen Kanzleien hatten sich 2003 zusammengeschlossen.
Die Partner beschlossen ebenfalls die Ernennung von 26 neuen Partnern, darunter auch ein Deutscher: Dr. Kai Christian Fischer ist seit 2001 bei Cuatrecasas und hat dort ein German Desk mit heute 35 Anwälten aufgebaut. Er ist neben Andreas Trost der zweite deutsche Partner der Kanzlei.