Spanien

Cuatrecasas steigert Umsatz um sieben Prozent

Die spanische Top-Kanzlei Cuatrecasas hat trotz Finanzkrise ihr Geschäftsergebnis 2008 noch einmal um 7 Prozent verbessert.Wie die Kanzlei in der vergangenen Woche nach einer Partnerversammlung bekannt gab, erwirtschaftete sie 2008 insgesamt 240,6 Millionen Euro. In Vorjahr hatte die Nummer 2 im spanischen Anwaltsmarkt 224 erwirtschaftet und damit ein Plus von 18, 5 Prozent an den Tag gelegt. Dagegen fallen die sieben Prozent für das vergangene Jahr bescheiden aus.

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Vor allem der Immobiliensektor war in Spanien in den vergangenen Jahren von großer Bedeutung, sein Zusammenbruch hatte bereits in der ersten Jahreshälfte 2008 erhebliche Konsequenzen auch für die Kanzleien. Dass Cuatrecasas 2008 dennoch ein positives Wachstum verbuchte, führen Kanzleivertreter auf den Full-Service-Ansatz der Sozietät zurück.

Im Rahmen ihres Treffens Ende März beschlossen die Partner auch den Namen ihres portugiesischen Fusionspartners Gonçalves Pereira Castello Branco weltweit in den Namen aufzunehmen, um ihre volle Integration als iberische Kanzlei zu dokumentieren. Der neue Kanzleiname lautet nun Cuatrecasas Gonçalves Pereira. Die beiden iberischen Kanzleien hatten sich 2003 zusammengeschlossen.

Die Partner beschlossen ebenfalls die Ernennung von 26 neuen Partnern, darunter auch ein Deutscher: Dr. Kai Christian Fischer ist seit 2001 bei Cuatrecasas und hat dort ein German Desk mit heute 35 Anwälten aufgebaut. Er ist neben Andreas Trost der zweite deutsche Partner der Kanzlei.

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