Evers hatte sich Ende 2002 der Kanzlei Blanke & Meier angeschlossen, die er bereits während seiner Zeit als Namenspartner der Göttinger Sozietät Küstner von Manteuffel & Evers (heute Küstner von Manteuffel & Wurdack) als gesellschaftsrechtliche Kooperationspartner kennen gelernt hatte. Seither gehörte die Vertriebsrechtspraxis bei Blanke Meier Evers zu den Aushängeschildern der Bremer Kanzlei. In den vergangenen Jahren hatte das Vertriebsrechtsteam allerdings bereits weitgehend eigenständig operiert, mit eigener Adresse und eigenem Mandantenstamm.
Einen Schwerpunkt legte das Team um Evers zunehmend auf die Beratung deutscher Onlineanbieter bei der Expansion im europäischen Ausland sowie ausländischer Internetunternehmen beim Markteinstieg in Deutschland. Zu den Mandanten gehören insbesondere Unternehmen aus dem Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor. Zuletzt beriet Evers zudem verstärkt bei Maklerverträgen per App.
In seiner neuen Kanzlei will Evers dementsprechend künftig stärker auf die Digitalisierung setzen. So soll die neue Onlinepräsenz der Sozietät unter anderem Angebote zu Legal-Tech-Lösungen enthalten, etwa zur Erstellung von Standardverträgen. Außerdem will Evers das bisher schon bestehende digitale Weiterbildungsangebot weiter ausbauen.
Blanke Meier Evers, die vor allem beim regionalen Mittelstand gut etabliert sind, werden den Kanzleinamen beibehalten. Die Sozietät berät norddeutsche Unternehmen umfassend in verschiedenen Rechtsgebieten, insbesondere zu Handels- und Gesellschaftsrecht, Steuer- und Arbeitsrecht sowie Familien- und Erbrecht. Besonders spezialisiert ist sie zudem auf erneuerbare Energien. Um den Mandanten auch räumlich entgegen zu kommen, eröffnete die Kanzlei im vergangenen Herbst ein Büro in Hamburg. Am neuen Standort sind vier Berufsträger tätig, darunter ein Partner. Insgesamt umfasst das Team von Blanke Meier Evers 19 Berufsträger, davon sind 8 Partner. Erst kürzlich hatte die Sozietät mit Lars Wenzel einen weiteren Partner aus den eigenen Reihen ernannt. (Konstanze Richter)