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Flick Gocke eröffnet in München

Flick Gocke Schaumburg eröffnet im Februar in München ihr viertes deutsches Büro. Getragen wird der Standort von Partnern, die bislang am Bonner Kanzleihauptsitz tätig sind. Der auf internationales Steuerrecht spezialisierte Partner Dr. Wolf Wassermeyer (42) leitet künftig das Büro in der bayrischen Landeshauptstadt.Wassermeyer wird unterstützt von dem jüngeren Partner und Steuerberater Dr. Ingo Stangl (36) aus dem Unternehmenssteuerrechts-Team von Prof. Dr. Thomas Rödder. Beide ziehen von Bonn nach München. Ständig vor Ort sein werden zudem der auf Nachfolgefragen spezialisierte Partner Dr. Frank Hannes (42) sowie Seniorpartner Klaus Kappe (58).

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Mit dem neuen Büro will Flick Gocke „die Beziehungen zu bestehenden Mandanten aus dem Großraum München weiter intensivieren und mit dem Angebot einer steuerzentrierten wirtschaftsrechtlichen Beratung einen erweiterten Mandantenkreis in der süddeutschen Region ansprechen“, teilte die Kanzlei mit.

Die vor allem für die Beratung im Steuerrecht bekannte Kanzlei betreut bereits eine Reihe von Münchner Dax-30-Unternehmen, darunter den Technologiekonzern Siemens. Zuwachs durch den neuen Standort erhofft sich Flick Gocke vor allem bei vermögenden Privatpersonen, Vermögensverwaltern und Familienunternehmen. „Wir richten uns mit dem Schritt nach dem Wunsch der Mandanten. Einigen war der Weg nach Bonn oder Frankfurt auf Dauer zu weit, zudem werden wir uns jetzt auch neue Mandanten erschließen“, so Wassermeyer.

Die Büroeröffnung war im Markt schon seit längerem erwartet worden. Zeitweise sah es so aus, als würde Flick Gocke für den neuen Standort den bisherigen Shearman & Sterling-Partner Dr. Gottfried Breuninger für sich gewinnen können. Die Gespräche waren jedoch vor einigen Wochen abgebrochen worden und Steuerrechtler Breuninger wechselte zu Allen & Overy (mehr…).

Jetzt geht die Kanzlei zunächst mit eigener Belegschaft an den Start, will den Standort aber mit Quereinsteigern auf Associate-Ebene verstärken. Angestrebt sind zunächst sechs fachliche Mitarbeiter, die zum Teil aus Bonn kommen. Auch Quereinsteiger auf Partnerebene seien weiterhin denkbar, so Wassermeyer. (Jörn Poppelbaum)

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 27. Oktober 2008

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